Einmal Bonn, hin- und zurück.

Es fühlt sich eigenartig mal eben dahin zu fahren, wo man fast 10 Monate gewohnt hat und sein Zuhause hatte. Wo das Herz wohnt.

Gern nimmt man hierfür auch mal eben 6 Stunden Zugfahrt mit Hund in Kauf. Ganz uneigentlich wollte ich ja bereits am Donnerstag, den 11.11. fahren. Zum Glück fiel aber Herrn K. noch rechtzeitig ein, dass ja dann im Rheinland wieder der Wahnsinn die Herrschaft an sich reißt. Also fuhr ich erst am Freitag. Bis auf den überfüllten und verspäteten Zug von Köln nach Bonn ging es eigentlich.

Abends hatten wir dann einen kurzen Moment für uns und dann kam auch schon die Band, es musste noch mal geprobt werden, bevor es dann Samstagabend auf die Offene Bühne in Köln ging.

Bandprobe

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Diskussionen, warum jenes so ist und anderes unbedingt so gemacht werden soll und sie zu all dem noch meine Meinung wissen wollte. Klappte der 2. Durchgang ganz gut. Und wir lösten die Veranstaltung wieder auf.

Samstag stand dann im Sternzeichen der Nervosität und Anspannung. Die Band vor fuhr, ich fuhr mit dem Zug und einer kleinen Fangruppe später nach. Ein Abend in Köln, wie er abwechselungsreicher eigentlich kaum sein kann. Botany Bay spielten als erste, was ganz gut war. Denn bei der “offenen Wunde” im Low Budget war ziemlich vieles, aber mal so keine Luft zu atmen. Leider war der Sound auch nicht so gut, und ich hatte das grosse Pech, dass hinter mir eine ganze Reihe von “Dieter Bohlen Verschnitte” saß, die nichts besseres zu tun hatten als permanent zu lästern. Den Comedian danach hat es wohl richtig hart getroffen, der wurde ausgebuht. Ich finde ein bisschen fairness sollte man auch den Tag legen und die Leute wenistens ihr Programm machen können. Oder sich selbst da haben hinstellen und zeigen dass man toller/besser ist.

Nachdem Auftritt wurde auf jeden Fall noch ziemlich gut gefeiert, inkl. Partybilder und und und.. ;-)

Es war schön ein paar alte bekannte Gesichter wiederzusehen und ein paar neue kennenzulernen.

Sonntag war dann ganz gross Katerstimmung angesagt und einer Mini-November-Düster-Melancholisch-Fototour am Rhein.

Ich hab dann meinen Aufenthalt in Bonn noch einen Tag verlängert. Während Ihr gerade auf Euren Monitor starrt, werde ich irgendwo auf einer irgendeiner Strasse mit dem kleinen roten Kia unterwegs sein.

Bis bald, hoffentlich.

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